Aktivitäten (Seite: 3)

Workshop „Fotoklassiker 2015“ (11.10.2015)

Mit einem neuen Ideenkonzept startete am 11.10.2015 die Neuauflage des Workshops "Fotoklassiker" auf dem Flughafen Hof-Plauen. Mit 8 Fotografen und 2 Modellen waren wir zu Gast beim Aero-Club Hof.  Besonderes Highlight war das Coaching durch den Profifotograf Karsten Uhlmann, der uns die Blitztechnik des portablen Studioblitzes näher brachte, mit Rat und Tat zur Seite stand und auch den ein oder anderen Tipp und Trick auf Lager hatte. So wurden Modelle und Flugzeuge ins rechte Licht gerückt und es entstanden bei klarem Wetter und Hollywood-Licht spektakuläre Aufnahmen. Ob als Pilotin, Stewardess oder Geschäftsfrau -  unsere Modelle trotzten der herbstlichen Kälte. Die Faszination des Fliegens zog uns alle in ihren Bann und ließ uns bis zum späten Nachmittag die Motive auf unseren Kamerachips festhalten.
Es bleibt ein ganz großes Dankeschön an den Aero-Club Hof, die Betreibergesellschaft des Flughafens, Karsten Uhlmann, unsere Modelle und den Organisator Sascha Müller zu richten.&

Text: Sandra Müller, Bilder: Ulrich Männel



Ausstellung „Bildkomositionen 2015“ in der Stadt-Galerie Plauen (10.08.2015)

PlakatAußergewöhnliche Porträts, einzigartige Naturaufnahmen, durch besondere Fototechniken und Blickwinkel überraschend aufregend in Szene gesetzt. Extreme Winkel und Architekturfotografien wechseln sich mit Linien und Kurven ab.
Der FotoClub Vogtland zeigt in seiner schon zur Tradition gewordenen Ausstellung „Bildkompositionen 2015“ vom 10. bis 29. August 2015 im Untergeschoß der Stadt-Galerie Plauen eine eindrucksvolle Auswahl besonderer Lichtbildnisse. 58 großformatige Arbeiten aus verschiedenen fotografischen Themenbereichen geben einen Einblick in die Arbeit des bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannten FotoClubs Vogtland. Neben außergewöhnlichen Porträts wird der Besucher von besonderen Fototechniken und Blickwinkeln überrascht.
Neu in diesem Jahr ist ein digitaler Bilderrahmen, in dem die Mitglieder des FotoClubs ihre besten Bilder präsentieren. Neben dieser Neuheit finden Fotoapparate aus vergangenen Jahrzehnten einen Platz, um bestaunt zu werden. In die Wahl der besten Bilder werden die Besucher der Stadt-Galerie Plauen aktiv mit einbezogen. Mittels Stimmzettel können Besucher bis 28. August fünf Favoriten wählen und so als Publikumsjury die aussagestärksten Fotografien auswählen und Center Gutschein gewinnen.
 
Text: Stadt-Galerie Plauen, Bild: Thomas Bauer


70 Jahre Volkssolidarität (10.07.2015)

Die Volkssolidarität feiert in diesem Sommer ihr 70-jähriges Bestehen; deren Kreisverband Plauen/Oelsnitz begeht gleichzeitig sein 25-jähriges Jubiläum. Das ist eine zünftige Feier wert – so geschehen am Freitag, dem 10. Juli 2015 in der Reißiger Straße 50 in Plauen.
Der Fotoclub Vogtland, der als Bereichsgruppe eine Heimat in der Volkssolidarität gefunden hat, leistete seinen kleinen, aber sehr speziellen Beitrag zum großen Fest.
Über mehrere Monate fotografierten einige unserer Hobbyfotografen in den verschiedenen Einrichtungen der VS. Von der Kita bis zur Altenpflege entstanden dabei Fotos, die den Alltag im Sozial- und Wohlfahrtsverband in all seinen Facetten zeigen. In einem langen, internen Auswahlverfahren wurden aus der Vielzahl der Bilder 60 Fotografien für eine Ausstellung ausgewählt.
Weitere 13 fanden Verwendung in dem diesjährigen gemeinsamen Kalender der VS und des FCV.
Für die Mitglieder des Fotoclubs fand am Abend des 9. Juli eine kleine Dankeschön-Vernissage der Ausstellung statt.
Am 10. Juli wurde dann mit allen Mitarbeitern und den zahlreichen Gästen bei einem kleinen Kulturprogramm, Musik, Speis‘ und Trank fröhlich gefeiert. Die Fotoausstellung wurde - unter ausdrücklicher Würdigung der Arbeit des Fotoclubs - offiziell eröffnet und die Kalender als Überraschung an Mitarbeiter und Gäste überreicht. 
Die Ausstellung ist noch bis Ende des Monats im Casino der Volkssolidarität in der Reißiger Straße 50 zu sehen.

Text & Bilder: Elke Hessel



24. Pleinair „Porträt-Mode-Akt“ (03.07.2015)

Wie berichtet man über eine bestens organisierte Veranstaltung, die seit vielen Jahren in den Weisbachschen Häuser angesiedelt ist? Am Besten indem sich der Berichterstatter den Abweichungen vom immer Wiederkehrenden widmet.
Kurz zu den Fakten: Vom 3.-5. Juli fand das 24. Pleinair „PMA“ in Plauen statt, bei dem sich 18 FotografInnen um sieben Modelle scharten, um fotografisch das Beste aus sich, den Modellen und ihrer Kameraausrüstung zu holen. Von Freitag Mittag bis Sonntag Nachmittag wurden in  zweistündigen Sessions die Themen Porträt, Mode und Akt in kleinen Gruppen bearbeitet. Zum Rahmenprogramm gehörten Grillabend im Lehrhotel Plauen, welches die auswärtigen TeilnehmerInnen wieder gut unterbrachte, sowie der Kesselgulasch am Samstag Abend. Vor einem dampfenden Topf auf einem knisternden Lagerfeuer versammelten sich alle Mitwirkenden sowie unser Gastgeber Herr Weisbach, um einen schönen Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
Und was war nun anders?
Nach vielen Jahren musste das PMA um eine Woche nach hinten verschoben werden. Und dieses Wochenende war ausgerechnet das wärmste seit PMA-Gedenken. Warm? Es war heiß!
Daraus ergab sich die nächste Abweichung. Im Gegensatz zu den Vorjahren waren die beliebtesten Ecken im Dachgeschoss des Hauses, um die sich sonst die Gruppen „gedrängelt“ hatten, ziemlich verwaist. Der Grund? Die Hitze trieb sie in die Kühle des Erdgeschosses. Die ganz Harten gingen sogar (bei strahlend blauen Himmel und Temperaturen jenseits der 30 Grad) in den Garten. Da ließen dann nicht nur die Modell ihre Hüllen fallen. Wobei sich die fotografische Zunft auf ihre Oberteile beschränkte. Dabei konnte der Berichterstatter erkennen, dass das Thema Mode dort eher unterbelichtet wurde. Ein besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang Herrn Weisbach, durch den nicht nur die TeilnehmerInnen wieder Haus und Garten unsicher machen konnten. Er sorgte auch mit seiner Bewässerungsanlage für angenehme Abkühlung.

Obwohl seit letztem Jahr vor Ort hat folgendes aber noch keine Erwähnung gefunden. Chris besorgte abermals verschieden Utensilien, die jedem zur Verfügung standen und mit denen die FotgrafInnen im Zusammenspiel mit den Modellen ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Vielen Dank dafür.
Ein weitere Dank geht natürlich wieder an Frank Kauernhof vom Hähnchengrill, der sich seit Jahren um die Mittagsversorgung verdient macht.
Und nicht zu vergessen Dirk Holzmüller und Chris Seifert, die das ganze Spektakel organisierten und es dadurch zum Leben erweckten. Vielen Dank.
Wer sich die Ergebnisse des letztjährigen Pleinairs anschauen möchte, der kann vom 24.8. bis 15.10. nach Chemnitz in die Industrieschule fahren, wo einige ausgesuchte Werke ausgestellt werden.

Text: Jens Straube, Bild: Dirk Holzmüller

 


ElsterTrieb in der Kapelle Neuensalz (19.06.2015)

Seit Freitagabend dürfen die Besucher der Kapelle Neuensalz die regionalen Reize an Weißer Elster, Trieb und Pöhl fotografisch erleben. Hinter dem banalen Titel „ElsterTrieb“ verbirgt sich ein fotografisches Spiel aus Zeit und Raum, Nixen und Phantasiewesen. Die touristisch erschlossene Region um die Talsperre Pöhl war in den letzten zwei Jahren Schaffenspunkt dreier vogtländischer Hobbyfotografen des FotoClub Vogtland. Verschiedene Techniken und Fotothemen verknüpfen sie in ihrer aktuellen Bilderschau.
Sehr gut gefüllt war die Kapelle Neuensalz zur Ausstellungseröffnung am Freitagabend. Drei Fotografen des FotoClub Vogtland waren angekündigt. Nach krankheitsbedingter Absage von Frank Ogbamudu (Plauen) eröffneten Chris Seifert (Treuen) und Kai Malditz (Jößnitz) die Bilderschau. Der Jößnitzer erklärte mit wenigen Worten das gemeinsame Thema und die Idee zu „ElsterTrieb“. Besonders stolz sei er, endlich mal wieder Bilder aus der Region zeigen zu dürfen, betonte der preisgekrönte Hobbyfotograf. „Man schweift immer in die Ferne, will das Besondere festhalten. Manchmal ist es aber so nah, dass man es nicht sieht“ umriss er. Der Treuener Chris Seifert schilderte anschließend einige Fotoerlebnisse an der Talsperre und betonte, mit welcher Akribie man sich gute Fotos erarbeiten muss. „Wenn man sich abheben will, muss man eben mehr tun. Das haben wir einzeln und zu dritt bei dieser Ausstellung versucht. Besonders der FotoClub selbst ist eine ständige Weiterentwicklung jedes Einzelnen“ schilderte er den Anspruch an sich und das ausstellende Trio.
Umrahmt wurde die Vernissage von speziellen Klängen zweier junger Thüringer, die sich dem Experiment annahmen und vor Publikum mit Gitarre, Violine und einem alten Kassettenrekorder den Lauf des Wassers darstellten. „Frei interpretiert und voller Hingabe erarbeitet, so wird experimentiert und Freude verbreitet“ bedankte sich der Jößnitzer Kai Malditz bei den jungen Musikern. Zahlreiche Fragen mussten die beiden anwesenden Fotografen beantworten, ihre Langzeitbelichtungen erklären, aber auch Standorte und Techniken wurden hinterfragt. Die Ausstellung in der Kapelle Neuensalz ist noch bis 16. August 2015 zu bestaunen.

Text: Kai Malditz, Bilder: Ulrich Männel



Fotografische Städtereise Pilsen (10.05.2015)

Am zweiten Maiwochenende reisten 13 FotoClub-Mitglieder in die europäische Kulturhauptstadt 2015 in das böhmische Pilsen. Sie erkundeten die viertgrößte Stadt Tschechiens mit ihrer Fototechnik, tauchten aber ebenso in die Historie der Stadt ein und genossen die kulinarischen Spezialitäten. Natürlich stand ein Besuch der weltbekannten Brauerei „Pilsener Urquell“ auf dem Programm, inklusive Brauereiführung und Verkostung. Am Samstag tauchten die Fotofreunde sozusagen unter Tage. Ein Rundgang durch die historischen Keller der Altstadt ermöglichten interessante Tiefblicke. Neben geselligen Abenden galt die Reise natürlich der Fotografie.

So streiften die Fotofreunde bei gutem Wetter durch die grüne und reizvolle Altstadt. Superlativen versetzten dabei immer wieder in Erstaunen. Beim Ausblick vom höchsten Kirchenturm in Böhmen, von der St.-Bartholomäus-Kathedrale, überblickte man die Stadt. Ein Einblick in die große Synagoge, immerhin Europas zweitgrößte Synagoge, vermittelte religiöse Details. Aber auch Josef-Kajetán-Tyl-Theater, Rathaus, Fleischbänke und Marionettentheater sind Zeugen der böhmischen Geschichte und Lebensart.

Text und Bild: Kai Malditz



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