Aktivitäten (Seite: 3)

70 Jahre Volkssolidarität (10.07.2015)

Die Volkssolidarität feiert in diesem Sommer ihr 70-jähriges Bestehen; deren Kreisverband Plauen/Oelsnitz begeht gleichzeitig sein 25-jähriges Jubiläum. Das ist eine zünftige Feier wert – so geschehen am Freitag, dem 10. Juli 2015 in der Reißiger Straße 50 in Plauen.
Der Fotoclub Vogtland, der als Bereichsgruppe eine Heimat in der Volkssolidarität gefunden hat, leistete seinen kleinen, aber sehr speziellen Beitrag zum großen Fest.
Über mehrere Monate fotografierten einige unserer Hobbyfotografen in den verschiedenen Einrichtungen der VS. Von der Kita bis zur Altenpflege entstanden dabei Fotos, die den Alltag im Sozial- und Wohlfahrtsverband in all seinen Facetten zeigen. In einem langen, internen Auswahlverfahren wurden aus der Vielzahl der Bilder 60 Fotografien für eine Ausstellung ausgewählt.
Weitere 13 fanden Verwendung in dem diesjährigen gemeinsamen Kalender der VS und des FCV.
Für die Mitglieder des Fotoclubs fand am Abend des 9. Juli eine kleine Dankeschön-Vernissage der Ausstellung statt.
Am 10. Juli wurde dann mit allen Mitarbeitern und den zahlreichen Gästen bei einem kleinen Kulturprogramm, Musik, Speis‘ und Trank fröhlich gefeiert. Die Fotoausstellung wurde - unter ausdrücklicher Würdigung der Arbeit des Fotoclubs - offiziell eröffnet und die Kalender als Überraschung an Mitarbeiter und Gäste überreicht. 
Die Ausstellung ist noch bis Ende des Monats im Casino der Volkssolidarität in der Reißiger Straße 50 zu sehen.

Text & Bilder: Elke Hessel



24. Pleinair „Porträt-Mode-Akt“ (03.07.2015)

Wie berichtet man über eine bestens organisierte Veranstaltung, die seit vielen Jahren in den Weisbachschen Häuser angesiedelt ist? Am Besten indem sich der Berichterstatter den Abweichungen vom immer Wiederkehrenden widmet.
Kurz zu den Fakten: Vom 3.-5. Juli fand das 24. Pleinair „PMA“ in Plauen statt, bei dem sich 18 FotografInnen um sieben Modelle scharten, um fotografisch das Beste aus sich, den Modellen und ihrer Kameraausrüstung zu holen. Von Freitag Mittag bis Sonntag Nachmittag wurden in  zweistündigen Sessions die Themen Porträt, Mode und Akt in kleinen Gruppen bearbeitet. Zum Rahmenprogramm gehörten Grillabend im Lehrhotel Plauen, welches die auswärtigen TeilnehmerInnen wieder gut unterbrachte, sowie der Kesselgulasch am Samstag Abend. Vor einem dampfenden Topf auf einem knisternden Lagerfeuer versammelten sich alle Mitwirkenden sowie unser Gastgeber Herr Weisbach, um einen schönen Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
Und was war nun anders?
Nach vielen Jahren musste das PMA um eine Woche nach hinten verschoben werden. Und dieses Wochenende war ausgerechnet das wärmste seit PMA-Gedenken. Warm? Es war heiß!
Daraus ergab sich die nächste Abweichung. Im Gegensatz zu den Vorjahren waren die beliebtesten Ecken im Dachgeschoss des Hauses, um die sich sonst die Gruppen „gedrängelt“ hatten, ziemlich verwaist. Der Grund? Die Hitze trieb sie in die Kühle des Erdgeschosses. Die ganz Harten gingen sogar (bei strahlend blauen Himmel und Temperaturen jenseits der 30 Grad) in den Garten. Da ließen dann nicht nur die Modell ihre Hüllen fallen. Wobei sich die fotografische Zunft auf ihre Oberteile beschränkte. Dabei konnte der Berichterstatter erkennen, dass das Thema Mode dort eher unterbelichtet wurde. Ein besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang Herrn Weisbach, durch den nicht nur die TeilnehmerInnen wieder Haus und Garten unsicher machen konnten. Er sorgte auch mit seiner Bewässerungsanlage für angenehme Abkühlung.

Obwohl seit letztem Jahr vor Ort hat folgendes aber noch keine Erwähnung gefunden. Chris besorgte abermals verschieden Utensilien, die jedem zur Verfügung standen und mit denen die FotgrafInnen im Zusammenspiel mit den Modellen ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Vielen Dank dafür.
Ein weitere Dank geht natürlich wieder an Frank Kauernhof vom Hähnchengrill, der sich seit Jahren um die Mittagsversorgung verdient macht.
Und nicht zu vergessen Dirk Holzmüller und Chris Seifert, die das ganze Spektakel organisierten und es dadurch zum Leben erweckten. Vielen Dank.
Wer sich die Ergebnisse des letztjährigen Pleinairs anschauen möchte, der kann vom 24.8. bis 15.10. nach Chemnitz in die Industrieschule fahren, wo einige ausgesuchte Werke ausgestellt werden.

Text: Jens Straube, Bild: Dirk Holzmüller

 


ElsterTrieb in der Kapelle Neuensalz (19.06.2015)

Seit Freitagabend dürfen die Besucher der Kapelle Neuensalz die regionalen Reize an Weißer Elster, Trieb und Pöhl fotografisch erleben. Hinter dem banalen Titel „ElsterTrieb“ verbirgt sich ein fotografisches Spiel aus Zeit und Raum, Nixen und Phantasiewesen. Die touristisch erschlossene Region um die Talsperre Pöhl war in den letzten zwei Jahren Schaffenspunkt dreier vogtländischer Hobbyfotografen des FotoClub Vogtland. Verschiedene Techniken und Fotothemen verknüpfen sie in ihrer aktuellen Bilderschau.
Sehr gut gefüllt war die Kapelle Neuensalz zur Ausstellungseröffnung am Freitagabend. Drei Fotografen des FotoClub Vogtland waren angekündigt. Nach krankheitsbedingter Absage von Frank Ogbamudu (Plauen) eröffneten Chris Seifert (Treuen) und Kai Malditz (Jößnitz) die Bilderschau. Der Jößnitzer erklärte mit wenigen Worten das gemeinsame Thema und die Idee zu „ElsterTrieb“. Besonders stolz sei er, endlich mal wieder Bilder aus der Region zeigen zu dürfen, betonte der preisgekrönte Hobbyfotograf. „Man schweift immer in die Ferne, will das Besondere festhalten. Manchmal ist es aber so nah, dass man es nicht sieht“ umriss er. Der Treuener Chris Seifert schilderte anschließend einige Fotoerlebnisse an der Talsperre und betonte, mit welcher Akribie man sich gute Fotos erarbeiten muss. „Wenn man sich abheben will, muss man eben mehr tun. Das haben wir einzeln und zu dritt bei dieser Ausstellung versucht. Besonders der FotoClub selbst ist eine ständige Weiterentwicklung jedes Einzelnen“ schilderte er den Anspruch an sich und das ausstellende Trio.
Umrahmt wurde die Vernissage von speziellen Klängen zweier junger Thüringer, die sich dem Experiment annahmen und vor Publikum mit Gitarre, Violine und einem alten Kassettenrekorder den Lauf des Wassers darstellten. „Frei interpretiert und voller Hingabe erarbeitet, so wird experimentiert und Freude verbreitet“ bedankte sich der Jößnitzer Kai Malditz bei den jungen Musikern. Zahlreiche Fragen mussten die beiden anwesenden Fotografen beantworten, ihre Langzeitbelichtungen erklären, aber auch Standorte und Techniken wurden hinterfragt. Die Ausstellung in der Kapelle Neuensalz ist noch bis 16. August 2015 zu bestaunen.

Text: Kai Malditz, Bilder: Ulrich Männel



Fotografische Städtereise Pilsen (10.05.2015)

Am zweiten Maiwochenende reisten 13 FotoClub-Mitglieder in die europäische Kulturhauptstadt 2015 in das böhmische Pilsen. Sie erkundeten die viertgrößte Stadt Tschechiens mit ihrer Fototechnik, tauchten aber ebenso in die Historie der Stadt ein und genossen die kulinarischen Spezialitäten. Natürlich stand ein Besuch der weltbekannten Brauerei „Pilsener Urquell“ auf dem Programm, inklusive Brauereiführung und Verkostung. Am Samstag tauchten die Fotofreunde sozusagen unter Tage. Ein Rundgang durch die historischen Keller der Altstadt ermöglichten interessante Tiefblicke. Neben geselligen Abenden galt die Reise natürlich der Fotografie.

So streiften die Fotofreunde bei gutem Wetter durch die grüne und reizvolle Altstadt. Superlativen versetzten dabei immer wieder in Erstaunen. Beim Ausblick vom höchsten Kirchenturm in Böhmen, von der St.-Bartholomäus-Kathedrale, überblickte man die Stadt. Ein Einblick in die große Synagoge, immerhin Europas zweitgrößte Synagoge, vermittelte religiöse Details. Aber auch Josef-Kajetán-Tyl-Theater, Rathaus, Fleischbänke und Marionettentheater sind Zeugen der böhmischen Geschichte und Lebensart.

Text und Bild: Kai Malditz



Makroworkshop (11.04.2015)

Endlich hat er statt gefunden!!! Nach drei missglückten (schlechtes Wetter) Versuchen trafen sich die Fotofreunde im wunderschönen Tal der Weißen Elster an der Rentzschmühle/Vogtland und dem Landschaftsschutzgebiet Steinicht der Vogtländischen Schweiz. Hier hat sich der Fluss tief ins Gebirge eingeschnitten und die senkrecht aufragenden Wände zeugen von der Härte des Diabases. Oberhalb des Steinicht befindet sich der jetzt still gelegte Steinbruch, der den Eindruck eines Canyons erweckt.

Makroworkshop

Sonnenschein und wenig Wind war das passende Wetter für die Makrofotografie in der Natur. Zehn Enthusiasten schleppten ihre Fotoausrüstung mit Schweißperlen auf der Stirn bergauf zum Steinbruch. Hier ging dann jeder oder auch Teams  auf die Suche nach interessanten Motiven, um die Technik und Problematik der Makrofotografie auszuprobieren. Nach dem jeder seine Motive auf den Chip gebannt hatte, trafen wir uns zum Lunch mit frischen Brötchen, Würste und Kaffee. Zum Abschluss versammelten wir uns noch zu einem Gruppenfoto mit dem Little Canyon im Hintergrund.
 
Text: Heidi Vogel, Bild: Dirk Holzmüller



Winterwanderung (14.02.2015)

Auch in diesem Jahr waren vom Winter nur noch spärliche Schneereste zu entdecken. Elf wanderfreudige Fotografen starteten die Tour bei blauen Himmel und Sonnenschein an der Weißen Elster und durchquerten zunächst den Hammerpark mit dem wieder freigelegten Milmesbach. Der Park hat seinen Namen von einer ehemaligen Brauerei, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Danach ging es über die Oelsnitzer und Hofer Straße auf die Höhe nahe der Meßbacher Straße. Von hier hatten wir einen weiten Blick über die Stadt. Der Weg „Nach den drei Bergen“ führte uns dann Richtung Thiergarten und ab einer Wegkreuzung hinab ins Elstertal bis nach Straßberg. Am Stauwerk der Weißen Elster haben wir einen Fotostopp eingelegt. 

Bis zu Einkehr in Neundorf ging es nunmehr wieder aufwärts. Rückblickend gab es wieder eine schöne Aussicht auf die Umgebung. Nachdem wir uns gestärkt hatten, führte unser Weg am Neundorfer Teich vorbei zur“ Straßenbahnhaltestelle Neundorf“. Hier endete unsere „Frühlingswanderung“.
 
Text: Dietmar Feistel, Bild: Ulrich Männel


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