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Der FotoClub Vogtland auf Entdeckungstour in Unterwellenborn (19.08.2017)

Durch die freundliche Unterstützung unseres Partnerclubs, dem Fotoamateur-Club Saalfeld- Rudolstadt e.V., hatten wir am 19. und 20. August 2017 die Möglichkeit, im Kulturpalast in Unterwellenborn auf fotografische Entdeckungstour zu gehen. Durchschnittlich 12 FotografInnen waren in kleinen Gruppen oder allein, mit oder ohne Fotomodell, in den zahlreichen und weitläufigen Räumlichkeiten des ehemaligen Kulturpalastes unterwegs und haben den fotografischen Charme des Ambientes eingefangen. Dank der ebenfalls freundlichen Unterstützung von Torsten Ströher (Kulturpalast Unterwellenborn e.V.) bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Geschehnisse des ehrwürdigen Komplexes. Damit war dieser Fotoevent für alle Beteiligten nicht nur eine große bildkünstlerische Bereicherung.

Üblicher Weise hat unser Clubleiter Ulrich Männel auch das kulinarische Rahmenprogramm der Wochenend- Veranstaltung sorgfältig ausgewählt. So wurden wir jeweils mittags im Gasthaus „Zur grünen Linde“ in Oberwellenborn bestens versorgt. Den Samstagabend konnten wir im historischen Ratskeller in Saalfeld genießen. In der Pension & Ferienwohnungen Töpferstüb'l (Saalfeld) haben wir dann die Energie für einen fotografisch abermals erfolgreichen Sonntag getankt.

An dieser Stelle nochmals unser herzlichstes Dankeschön an alle Beteiligten sowie Hubert Menzel (1. Vorsitzender FAC Saalfeld-Rudolstadt e.V.) für die überaus gelungene Veranstaltung.

Text: Dirk Holzmüller, Bild: Ulrich Männel



26. Pleinair - „Portrait - Mode - Akt“ (30.06.2017)

30. Juni 2017, 10:05 Uhr: Ich sitze im Auto auf der A4 kurz nach Dresden Richtung Chemnitz und klettere mühsam die lange Steigung nach oben, als Flachlandtiroler mit dem falschen Gang angefahren. Im Auto schmettert mir Queen „We Will Rock You“ um die Ohren und ich sinniere, wie ich eine nackte, schwangere frau am besten ablichte. Ich bin auf dem weg nach Plauen, zum PMA - Portrait - Mode - Akt - ein Pleinair, organisiert vom „Fotoclub Vogtland“ - für mich zum dritten, für den Club zum 26. !!! mal. Ich hab noch gut 1 1/2 Stunden Zeit zum planen, dann erreiche ich das Lehrhotel in Plauen, eine nette, preisgünstige Unterkunft mit leckerem Frühstücksbuffett. Keiner da? Bin ich wieder mal der erste? Na gut, gehste rein und checkst schon mal ein. Dort erblicke ich einige missgrimmig daherschauende bekannte Gesichter und eine hübsche junge Dame mit Sidecut - tolles Model, war aber doch gar nicht auf der Liste?
Jens und Chris sitzen auf dem Sofa, verhärmtes Lächeln im Gesicht, als würde es draussen dauerregnen. Jetzt bloss keinen falschen Witz, dafür ist ja sowieso Chris zuständig. P r o b l e m e ! - es fehlen Modelle. Das ganze Ausmaß und das Trauerspiel im Vorfeld offenbaren sich erst in den Weisbachschen Häusern - der Shootinglocation. Jens gibt eine Übersicht zum Problem, überall nur bedepperte Gesichter und Ratlosigkeit. Waren im Vorjahr die Fotografen reihenweise kurz vorher ausgestiegen, so sind es dieses Jahr die geplanten Modelle - Krisensitzung. Die ersten Fotografen aus der Region zeigen „Eier“ und erklären partiellen Verzicht auf die Teilnahme. Ich denke an die viele Arbeit im Keller zu Hause und an meine beiden Frauen, die so ganz einsam sind und verzichte auch erst mal, nur die hübsche mit dem Sidecut will ich unbedingt vor die Linse kriegen. Aber zum Glück gibt es auch noch zuverlässige Mädels in Sachsen und so können wir doch erst mal anfangen, am Samstag wird noch Anett aus Dresden zu uns stoßen. (sie hole ich dann kurz vor Mitternacht in Plauen vom Bahnhof ab, unter starkem Polizeischutz - aber das ist eine andere Geschichte).
Tja, der Rest ist dann eigentlich ganz schnell erzählt, ausreichend gutes Wetter, eine motivträchtige Lokation, ein netter Gastgeber - danke Herr Weisbach - und natürlich vieeeeeeeeeeeel nackte Haut - ein paar Textilien waren natürlich auch dabei. Sabine und Sabine, Anne und Anett haben es uns Fotografen leicht gemacht, all die leeren Speicherchips und Filme zu füllen. Dann wurde noch viel geschnattert und noch mehr gegessen: Freitag gegrillt, leckeres Mittag vom Hähnchengrill am Samstag und Sonntag, am Samstag Abend Kesselgulasch und danach noch in die Kneipe (hey, ich komme aus dem Flachland und bin es nicht gewöhnt, steile Berge hochzurennen!).
Am Sonntag dann ein leider zu eiliger Abschied von Plauen, ich spiele Taxi und meine Mitfahrer trampeln schon das Pflaster platt. Kurzer Dank an Jens, Chris und die anderen, ein Tschüss in die Runde und es geht Richtung Heimat. Anett neben mir im Auto ist kaputt gespielt - die bösen Fotografen - und Michael (Schalla) kämpft mit seinem Smartphone. Nachdem ich beide vor der Haustür in Dresden abgesetzt habe, resümiere ich auf den letzten 100 Kilometern: war wieder mal eine tolle Party - ich wünsche, nicht die letzte: we will rock you again.
P.S.: Ich hoffe, dass bei rund 700 Bildern auf den Chips wenigsten ein paar brauchbare dabei sind.

Text: Andreas Funke, Bild: Andreas Schiller



"Portrait im natürlichen Licht" (01.06.2017)

Es war ein toller Abend  :) Und das nicht nur durch die Unterstützung der beiden Models Jasmin und Katarina. Die Location war fantastisch gewählt und das Fotografieren im Abendlicht ein Vergnügen. 
So war auch schnell das Interesse bei den Mitgliedern des Fotoclub geweckt, selbst die Kamera zu zücken und die verschiedenen Lichtsituationen einfach für sich fotografisch zu entdecken.
Vielen Dank für die gute Organisation und die entgegengebrachte Aufmerksamkeit.
 
Text: Dirk Salomon (www.fosavis.com), Fotos: Ulrich Männel


Fotografische Städtereise nach Meißen (12.05.2017)

Vorweg sei schon mal gesagt es war eine Reise der Superlative. Durchdacht und bis ins Kleinste geplant von Fotofreund Andreas Schiller. Für zukünftige Reisen liegt nun die Latte ziemlich hoch. Der Start erfolgte am Freitag den 12.5. 2017 pünktlich 9 Uhr auf dem Parkplatz am Neustadtplatz und nach kurzweiliger Fahrt im komfortablen Reisebus checkten wir pünktlich gegen 11 Uhr im Hotel „Zum Goldenen Löwen“ ein. Nachdem wir uns im Anschluss bei deftiger sächsischer Küche im „Ratskeller“ stärkten, wanderten wir hoch zum Meißner Dom, um 14.30 Uhr an einer eigens für uns organisierten Führung teilzunehmen. Nach diesem Rundgang hatten wir alle Zeit dieser Welt, das alte Gemäuer in all seiner schlichten Schönheit zu fotografieren.
Ein Regenschauer auf dem Rückweg zum Hotel zwang uns zu einen Stop, gut geschützt unter Sonnenschirmen ein Kellerbier aus der Region zu genießen. Zum Abendessen ging es in die Gaststätte „Zum Goldenen Anker“. Bei Hausmannskost, einem guten Bier und dem einen und anderen Obstler ließen wir es uns gut ergehen und sorgten somit für einen festen Schlaf im Hotel.
Samstag früh nach dem Frühstück im Hotel hieß es wieder „Der Berg ruft“ und es ging hoch zur Albrechtsburg. Ein anfänglich erteiltes Stativverbot wurde schnell von unserer „Rechtsabteilung“ mit netten Worten gelockert und wir konnten bei bestem Licht fotografieren. Ja und weil die harte Arbeit hungrig macht, wartete 12 Uhr ein leckeres Mittagessen auf der Sonnenterrasse des „Domkellers“ gleich gegenüber, auf uns. Dort entstand übrigens auch das Gruppenfoto mit Blick auf Meißen.
Doch mit Ausruhen war nichts, denn 14 Uhr wartete bereits der nächste interessante Fototermin. Ebenfalls am Domplatz steht das leere und momentan ungenutzte „Kornhaus“. Herr Jens Mahlow erwartete uns bereits und öffnete uns die Tür zu einem fast schon vergessenen Ort, einem „Lost Places“. Höchste Anforderung an Mensch & Linse, sicher entstanden dort ein paar beeindruckende Aufnahmen. Ja und weil sich Freundlichkeit auszahlt lud uns Herr Mahlow ein, das bis 1966 auf dem Domplatz als Gefängnis genutzte Gebäude am Sonntag zu fotografieren. Diese Einladung nahmen wir natürlich gerne an und so hieß es also ein drittes mal den Domberg zu erklimmen. Den bis dahin sehr erfolgreichen Samstag ließen wir in einem sehr gut besuchten Griechischen Lokal ausklingen. Am Sonntag nach dem Frühstück ging es also wieder hoch zum Domplatz und wie schon das Kornhaus so war auch das Gefängnis ein Gebäudekomplex der seit 1966 nicht mehr genutzt wird.
Zum guten Schluss aßen wir zu Mittag in einem indischen Restaurant, um uns für die Heimreise zu stärken. Das Gepäck war schnell verstaut und es ging wieder zurück ins Vogtland. Für uns 6 Fotofreunde war diese Städtereise sicher ein Erlebnis an das man gerne zurückdenkt und alle waren sich einig das die Zeit viel zu schnell verging.

Text und Bild: Bernd Hegner



Dritte Vernissage der Wanderausstellung „Faszination Fotografie“ (08.04.2017)

Dritte Vernissage der Wanderausstellung „Faszination Fotografie“ des Fotoclub-Sokolov am 08.04.2017 im Kino Alfa in Falkenau an der Eger (Sokolov) mit kulturellem Ausklang in Loket, auch als Ellbogen, bekannt. Zum 18. Fototreffen der G7-Clubs fanden sich wieder 27 Fotofreunde ein. Die Vernissage fand diesmal im modernen 3D Kino Alfa im lichtdurchfluteten Foyer, unter der Leitung von Ludvik Erdmann, statt. Der Platz sollte eben gerade gut genug für die besten Bilder unseres Wettbewerbes sein. Bei den „üblichen“ Lobesreden wurde diesmal besonders auf die aktuelle internationale Situation eingegangen und dabei das Fortbestehen des gemeinsamen Europas als Wunsch in den Vordergrund gestellt.
Unter den kritischen und interessierten Blicken des Publikums können wir auf die Bewertung der Fotos gespannt sein. In der nahegelegenen Brauereigaststätte St.-Florian, welche sich am Eingang zu der befestigten Stadt Loket befindet, fand die Veranstaltung bei einem Bierchen einen schönen Ausklang. Am darauf folgenden Tag folgte eine Wanderung rund um Loket auf den Spuren Johann Wolfgang von Goethe der hier 13 mal weilte und folgendes schrieb. „Es liegt über alle Beschreibung schön und lässt sich als ein Kunstwerk von allen Seiten betrachten.“ Diesen Worten folgend, versuchten wir mit unseren Kameras etwas davon einzufangen...
Text und Bilder: Ulrich Männel


Wanderung mit „Einkehrschwung“ (18.03.2017)

Unsere Frühlingsexpedition 2017 startete am Samstagmorgen in Limbach. Das Ziel war klar definiert, Mittagessen und Fassbier auf dem Kuhberg. Dementsprechend motiviert kam das Team gut voran. Dank der überragenden körperlichen Konstitution aller Teilnehmer konnten diverse Sturzbäche und Schlammwüsten mühelos überwunden werden. Obwohl wir das Ziel die ganze Zeit direkt vor Augen hatten, war es doch kurz vor dem Erreichen plötzlich verschwunden. Nur mit Hilfe modernster Navigationstechnik und der Wegbeschreibung zweier Holzfäller gelang es schließlich gerade noch rechtzeitig das Basislager „Kuhbergbaude“ zu erreichen. Völlig entkräftet aber glücklich füllten wir unsere Energiespeicher wieder auf. Der anschließende Abstieg wurde leider vom beginnenden Monsun überschattet. Daher ersetzten wir das geplante Ziel Göltzschtalbrücke kurzerhand durch das „Bürgerstübel“ in Netzschkau. Hier konnten die Teilnehmer neue prägende Erfahrungen sammeln denn es gab Ahornberger vom Fass. Nachdem die Unwetterfront die Region überquert hatte, traten wir mit dem Bewusstsein Großes geleistet zu haben zufrieden den Heimweg an. Zum Abschluss gaben alle Teilnehmer das Versprechen ab, sich durch fortwährendes Training für die Strapazen der kommenden Herbstexpedition am 14. Oktober fit zu halten. Also bis dahin!


Text und Bild: André Wieland



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